Spanier setzt sich in Brand

Die Verzweifelungstaten aufgrund der schweren Wirtschaftskrise in Spanien mehren sich. In Málaga im Süden des Landes übergoss sich am Mittwoch ein 57-jähriger Arbeitsloser mitten auf der Straße mit Benzin und zündete sich an. Motiv war das mangelnde Geld für Lebensmittel, die die Familie mit zwei Kindern dringend benötigten.

Sogar die Hilfe eines Taxifahrers, der den Brand löschen wollte, lehnte der Mann in seiner Verzweifelung ab, was die Erstickung des Feuers erschwerte. Gerettet wurde der Mann, er erlitt allerdings Verbrennungen von 80 Prozent der Haut. Auf der Intensivstation des Krankenhauses Carlos Haya ringt er noch mit dem Leben.

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