Die Krux des Unternehmens LICON aus Leipzig

Einstmals gehörte das Unternehmen zu den angesehensten  und erfolgreichsten Bauträgern in Leipzig. Lange ist es her, aber nicht weil man “schlecht gearbeitet hat”, sondern weil es eine unglaubliche inner-unternehmerische Schlammschacht gab, die ihres Gleichen sucht. Auslöser war der Versuch eines Geldgebers, sich das Unternehmen “als Beutezug” einzuverleiben. Das war dann ganz großes Kino für einige Wochen. Der Schaden, der dadurch eingetreten ist, hat heute noch seine Auswirkungen auf das Unternehmen. Natürlich ist durch die Aktivitäten des “Möchtegerneigentümers” nicht nur immaterieller Schaden entstanden, sondern auch materieller Schaden. Dies auf Seiten des Unternehmens, aber in der Folge auch bei so manchem Kunden. Außenstände im 2-stelligen Millionenbereich hat das Unternehmen in seinen Büchern. Gerade diese Außenstände bringen das Unternehmen dann möglicherweise irgendwann an den Rand der Existenzfrage. Natürlich habe ich als Kunde das Recht, wenn ich einen nachweisbaren Schaden haben würde, den einzufordern. Im Fall der LICON scheint es aber in vielen Fällen so zu sein, dass es  mittlerweile “eine Art Sport ist, Forderungen zu stellen, die man letztlich kaum sachlich begründen kann. Durch dieses Handeln so manches Gläubigers setzt man aus unserer Sicht die Existenz des Unternehmens aufs Spiel, würde damit vor allem Kunden schaden, deren Objekte noch nicht fertiggestellt sind. Hypothetisch gesagt, hat kein Kunde wirklich etwas davon, wenn das Unternehmen auf diese Art in Insolvenz gehen sollte, denn dann müsste man sich mit dem Insolvenzverwalter auseinandersetzen, was sicherlich langwieriger und schwieriger ist, als sich jetzt an einen Tisch zu setzen und eine Lösung zu finden. Die jetzigen Verantwortlichen des Unternehmens können für die eingetretene Situation rein garnichts, die bemühen sich nur um eine anständige Lösung.

Ein Mitverschulden sehen wir auch ganz klar bei dem ehemaligen Vertriebspartner der LICON- der APO Bank. Die Apo Bank hätte sicherlich die Möglichkeit hier vernünftig auf die von ihnen vermittelten Kunden einzuwirken. Es kann nicht im Sinne der APO Bank sein, hier jahrelang mit in Prozesse involviert zu sein, die letztlich dann auch dem Image der Apo Bank schaden könnten.

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