Penell GmbH und die Anleihe mit Totalverlustrisiko

Egal welches Unternehmen hinter solch einem Produkt steht, das Risiko des Totalverlustes ist auch hier nicht weg zu diskutieren. Grundsätzlich können solche Produkte zur Beimischung in einem ausgewogenen Portfolio interessant sein, aber zum Thema “Altersvorsorge” sind solche Produkte nicht geeignet. Das sollte man als Anleger immer bedenken, wenn man risikoscheu ist. Worum geht es bei dieser Anleihe? Es geht darum Wachstumskapital für ein Unternehmen zu bekommen, dessen letzte hinterlegte Bilanz einen kleineren Überschuss im 5 stelligen Bereich ausweist. Ob das Geld dann zum Bedienen der Zinsen für die Anleihe ausreichen würde, ist eher zu verneinen.

In einem Interview weist “die Penell GmbH auf ein umfangreiches Sicherheitenpaket hin. So ist beispielsweise das komplette Lager an Kupferkabeln verpfändet. Im Extremfall könnte man dieses in kürzester Zeit liquidieren. Für Kupfer gibt es täglich einen Marktpreis, zu dem Kupfer verkauft bzw. angekauft werden kann. Aktuell hat unser Warenlager einen Wert von rund 7,4 Millionen Euro. Somit ist die Anleihe über 100 Prozent mit dem fungiblen Asset Kupfer besichert. Zusätzlich werden wir die Zinsen für die ersten zwei Zinszahlungen aus dem Emissionserlös auf einem Treuhandkonto belassen. Bei den Anlegerschutzrechten haben wir u. a. den Kontrollwechsel, Drittverzug, unzulässige Ausschüttungen, Thesaurierungsverpflichtung von 75 Prozent etc. mit bedacht. Im Detail können sie diese bei uns auf der Homepage www.penell-gmbh.de nachlesen. Bei der Auswahl dieser sogenannten Covenants haben wir uns nach den aktuellen Marktverhältnissen gerichtet.”

Schöne Worte die man gerne hört, aber eine Sicherheit für das investierte Kapital ist das nun mal nicht.

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