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Neuigkeiten aus dem grauen Kapitalmarkt
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Captura GmbH – Ist der Treuhänder in der Mit-Haftung?

Januar 04, 2016 Von: RedakteurSR Kategorie: Allgemein Print This Post Print This Post

Nun, wir sind keine Juristen, aber natürlich stellt sich die Frage in der Situation, in der sich das Unternehmen Captura GmbH nun befindet, nachdem der Insolvenzverwalter „Masseunzulänglichkeit“ angezeigt hat. Klar, dass man hier dann die Frage stellt. Wir in der Redaktion gehen davon aus, dass die sicherlich auch von involvierten Anlegerschutzanwälten hinterfragt werden wird. Treuhänder der Captura GmbH, laut deren Webseite, war die Rechtsanwaltskanzlei Grasmüller & Wehner. Als bestellter Treuhänder für die Captura GmbH ist die Kanzlei Grasmüller & Wehner ein wichtiger strategischer Partner. Hr. Wehner verfügt über profunde Kenntnisse im Bereich des Kapitalanlagenrechts sowie der Immobilienbranche und eignet sich daher optimal für diese Funktion. So heißt es in der Eigendarstellung der Kanzlei. Da könnte man dann sarkastisch die Frage stellen „wenn Masseunzulänglichkeit das Ergebnis der Beratung des Treuhänders war, wo ist der Sachverstand auf der Strecke geblieben?“

http_www.captura-gmbh.com_site_2013-03-07-09-36-37_netzwerkpa

Neuregelung des Marktmissbrauchsrecht der EU

Januar 04, 2016 Von: RedakteurSR Kategorie: Allgemein Print This Post Print This Post

2016 wird das Marktmissbrauchsrecht im Handel mit Finanzinstrumenten in der Europäischen Union völlig neu geregelt. De bisherige Marktmissbrauchsrichtlinie („Market Abuse Directive“, MAD) wird mit 3. Juli 2016 durch die „Market Abuse Regulation“ (MAR)  abgelöst. Diese Reform des Marktmissbrauchsrechts war eine Reaktion auf die Finanzkrise 2007 und setzt zwei wesentliche Vorhaben um: Einerseits wird eine in allen EU-Mitgliedstaaten direkt anwendbare Vorschrift gegen Marktmissbrauch geschaffen, andererseits werden die Sanktionsregelungen massiv verschärft. Dies hat zur Folge, dass den Marktteilnehmern durch eine einheitliche Auslegung des Regelwerks mehr Rechtssicherheit geboten, und Aufsichtsarbitrage vorgebeugt wird. Die drastische Verschärfung der Sanktionsregelungen, sowie die verpflichtende öffentliche Bekanntmachung von Verstößen („naming and shaming“) soll vor Verstößen gegen die Bestimmungen des Regelwerkes abschrecken. Die Sanktionsbestimmungen – in Form von EU-weit vorgegebenen Mindeststrafen – sind weiterhin in einer EU-Richtlinie, der „Criminal Sanctions for Market Abuse Directive“ (MAD II oder CSMAD), festgelegt, die bis 3. Juli 2016 in nationales Recht umzusetzen sein wird.

Zusätzlich zur europaweiten Vereinheitlichung verschärft und erweitert das neue Marktmissbrauchsrecht die Bestimmungen und deren Anwendungen auch substanziell:

• So wird der Geltungsbereich auf sämtliche Finanzinstrumente, die zum Handel an multilateralen Handelssystemen (MTF) oder auf anderen organisierten Handelssystemen (OTF) zugelassen sind, sowie auch auf alle außerbörslich gehandelten Derivate, die Auswirkungen auf die zugrunde liegenden Märkte haben können, ausgedehnt. Damit werden unter anderem künftig auch die Emittenten im Marktsegment „Dritter Markt“ der Wiener Börse zur Ad-hoc-Publizität und zur Mitteilung von Directors‘ Dealings verpflichtet sein. Die Ad-hoc-Publizität hat zum Ziel, dem Missbrauch von Insiderinformationen präventiv entgegenzuwirken, indem sie deren unverzügliche Veröffentlichung verlangt. Die Directors‘ Dealings-Regelung verpflichtet Führungskräfte und ihnen nahestehende Personen Eigengeschäfte in Finanzinstrumenten des Unternehmens offenzulegen.

• Bei den Directors´ Dealings bezieht sich die Meldepflicht überdies künftig nicht nur auf Eigengeschäfte in Aktien sondern auch auf sich darauf beziehende Derivate oder andere damit verbundene Finanzinstrumente sowie Schuldtitel. Beispielsweise meldepflichtig werden dann auch Schenkungen oder Erbschaften von Finanzinstrumenten (z.B. Aktien, Anleihen, …) eines Emittenten sein, die eine Führungskraft dieses Emittenten empfängt.

• Neu sind auch Regeln für den Umgang mit Insiderinformationen im Rahmen einer Marktsondierung oder „market sounding“ anlässlich der Platzierung von Wertpapieren, zum Beispiel: Ein Emittent plant die Ausgabe einer Anleihe. Um den konkreten Umfang und die Preisgestaltung abschätzen zu können, übermittelt er – vor der eigentlichen Ankündigung des Geschäfts – Informationen über die geplante Emission an potentielle Anleger. Ziel dieser Informationsweitergabe ist die Auslotung der Bedingungen (Umfang, Preis), zu denen potentielle Anleger bereit sind die Anleihe zu zeichnen. Über eine solche Marktsondierung sind Aufzeichnungen zu führen, die allen beteiligten Personen zu übermitteln sind. Alle involvierten Personen sind aufzuklären, dass die (versuchte) Nutzung der weitergegebenen Informationen untersagt ist.

• Künftig sind auch bestimmte marktmissbräuchliche, manipulative Techniken bei algorithmischem Handel und dem Hoch-Frequenz-Handel ausdrücklich untersagt. Zum Beispiel ist die Eingabe von Aufträgen bzw. Durchführung von Transaktionen verboten, wenn diese geeignet ist einen Trend auszulösen und andere Marktteilnehmer dazu zu motivieren, diesen Trend zu beschleunigen, wodurch sich der Händler die Möglichkeit schafft eine Position zu einem vorteilhaften Kurs zu schließen bzw. zu eröffnen („Momentum Ignition“). Ebenso verboten ist „Phishing“, also die Ausführung von Transaktionen um Aufträge anderer Marktteilnehmer aufzudecken und dann eigene Aufträge zu erteilen, und sich somit einen Vorteil zu verschaffen.

GK Finanz in „rauhen Zeiten“ ?

Januar 04, 2016 Von: RedakteurSR Kategorie: Allgemein Print This Post Print This Post

Die Pleite eines Zielinvestmentpartners schlägt dann natürlich auch mal auf das Vertriebsunternehmen durch – klar, denn der Vertrieb war ja der beratende Partner der Kapitalanleger vor Ort, der nun den Schaden haben wird. Es gibt aber in dieser Konstellation, die man da gewählt hat, noch den einen oder anderen Diskussionspunkt.

Die GK GROUP AG hat es sich zur Aufgabe gemacht,  erneuerbare Energien einer breiten Bevölkerung  als Anlageprodukt mit langfristiger Rendite nutzbar zu machen. Das ist der Eyecatcher, den man auf der Seite des Unternehmens lesen kann. Kein Wort findet man hingegen über die derzeit laufende Diskussion zu dem Unternehmen in diversen Internetforen. Hierbei geht es um Produkte, die das Unternehmen beraten und verkauft hat. Dem Unternehmen in das Kunden der GK Group investiert hatten, das aber wohl mittlerweile pleite ist. Warum findet man derzeit nichts darüber auf der Internetseite des Unternehmens? Wäre es nicht wichtig, hier eine Unterseite aufzubauen, wo man die Anleger tagesaktuell informieren sollte? Das wäre zumindest einmal ein guter Kundenservice des Unternehmens. Vielleicht liest ja einer der verantwortlichen Personen des Unternehmens unsere Seite und setzt das dann mal um. Ich denke diese öffentliche Diskussion schadet dem Unternehmen GK Group deutlich mehr, als wenn man solch eine Informationsseite für die Mandanten einrichten würde. Es geht um die Pleite des Unternehmens Crassus Germanum GmbH aus Karben. Merkwürdig an dem Vorgang ist natürlich auch, dass es eine Personengleichheit bei der GK Group und bei der CG Group gibt. Es geht um die Person Dr. Markus Ludczak. Dr. Markus Ludczak findet man sowohl im Impressum der Webseite der GK Group und des Unternehmens CG Group. Da wäre dann sicherlich auch einmal zu überprüfen, wie unabhängig die Beratung der Vermittler der GK Group denn wirklich war in der Vergangenheit.

http_www.gk-ag.de_daten_impressum.php

http_cg-gruppe.com_

Insolvenzverwalter Kübler macht Rückzieher bei Zusage

Januar 04, 2016 Von: RedakteurSR Kategorie: Allgemein Print This Post Print This Post

Entgegen seiner ursprünglichen Ankündigung muss der Insolvenzverwalter Kübler mit Schreiben vom 25.11.2015 den Gläubigern der Future Business mitteilen, dass es in diesem Jahr doch keine ersten Ausschüttungen geben wird. Zwar habe er Werte von rund 120 Millionen Euro zur Masse ziehen können. Zum einen müssten noch alle angemeldeten Forderungen geprüft werden. Bislang hätten rund 27.000 Gläubiger der Future Business ca. 55.000 Forderungen im Gesamtwert von 1,76 Milliarden Euro angemeldet. Zudem habe der Insolvenzverwalter der Infinus AG – Ihr Kompetenz Partner (IKP), einer 100%igen Tochtergesellschaft der Insolvenzschuldnerin Future Business KGaA eine Klage gegen die Future Business auf Feststellung einer Forderung in Höhe von rund 350 Millionen Euro eingereicht.

Leider führt Insolvenzverwalter Kübler nicht aus, womit diese Forderung in einer solchen astronomischen Höhe begründet wird und welche Erfolgschancen er der Klage einräumt. Immerhin ist davon die Rede, dass eine Rückstellung gebildet werden muss. Wenn Insolvenzverwalter Kübler trotzdem eine Erstausschüttung im ersten Halbjahr 2016 ankündigt, dann werden alle Anleger wünschen, dass sich dieser Optimismus als berechtigt erweist.

Anmerkung der Redaktion:

Lasst die Spiele der Anwälte beginnen. Ein Spiel, wo nur die Anwälte gewinnen werden an satten Honoraren. „Die Insolvenzmasse unterliegt dann auch, wie der Nordpol, dem Klimawandel“ – sie schmilzt.

Irrfeührende Meldung der Kanzlei Gröpper Köpke zur Ersten Oderfelder Beteiligungsgesellschaft und LombardClassic3 GmbH & Co. KG wird zurück genommen

Januar 04, 2016 Von: RedakteurSR Kategorie: Allgemein Print This Post Print This Post

Das zumindest kann man auf anwalt24.de nachlesen, denn der Eintrag ist dort nicht mehr aufzufinden und das ist auch gut so.

Sehr geehrter Besucher,die von Ihnen aufgerufene URL (/beitraege-news/fachartikel/erste-oderfelder-beteiligungsgesellschaft-und-die-lombardclassic-3-gmbh-co-kg-sind-insolvent-jetzt-helfen-anwaelte-anlegern) konnte auf unserer Seite nicht gefunden werden.

Mit freundlichen Grüßen

Iht Team von anwalt24.de

FHH Fonds Nr. 22 MS „Hamilton Strait“ GmbH & Co. Containerschiff KG – Insolvenzeröffnung

Januar 04, 2016 Von: RedakteurSR Kategorie: Allgemein Print This Post Print This Post

In dem Verfahren über den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der
FHH Fonds Nr. 22 MS „Hamilton Strait“ GmbH & Co. Containerschiff KG, vertr.d.d. FHH Fonds Nr. 22 MS „Hamilton Strait“ GmbH, vertr.d.d. GF Lothar Dienst, geb., Reinbeker Weg 18, 21465 Wentorf

wird wegen Zahlungsunfähigkeitheute, am Mittwoch, 30. Dezember 2015, um 12.00 Uhr, das Insolvenzverfahren gem. §§ 2, 3, 11, 16 ff., 27, 32 InsO eröffnet.

wird gem. § 80 InsO die Verfügung und Verwaltung über das Vermögen verboten.

Zum Insolvenzverwalter wird gem. § 27 InsO ernannt

Rechtsanwalt Dr. Steffen Koch, Albert-Einstein-Ring 11, 22761 Hamburg

Forderungen der Insolvenzgläubiger sind bis zum 9.2.2016 unter Beachtung des
§ 174 InsO bei dem Insolvenzverwalter anzumelden. Die Gläubiger werden aufgefordert, dem Insolvenzverwalter unverzüglich schriftlich mitzuteilen, welche Sicherungsrechte sie an beweglichen Sachen oder an Rechten der Schuldnerin in Anspruch nehmen. Der Gegenstand, an dem das Sicherungsrecht beansprucht wird, die Art und der Entstehungsgrund des Sicherungsrechts sowie die gesicherte Forderung sind zu bezeichnen. Wer diese Mitteilungen schuldhaft unterlässt oder verzögert, haftet für den daraus entstehenden Schaden (§ 28 Abs. 2 InsO). Wer Verpflichtungen gegenüber der Schuldnerin hat, wird aufgefordert, nicht mehr an diesen zu leisten, sondern nur noch an den Insolvenzverwalter.

Termin zur Gläubigerversammlung, in der auf der Grundlage eines Berichts des Insolvenzverwalters über den Fortgang des Verfahrens beschlossen wird, ist am

22.3.2016, 11.15 Uhr Saal 107 Uhr
im Amtsgericht Reinbek, Parkallee 6,
I. Obergeschoss Zimmer 107

Der Termin dient zugleich zur Beschlussfassung der Gläubiger, über

• die Person des Insolvenzverwalters
• den Gläubigerausschuss,
• gegebenenfalls die nachfolgend bezeichneten Gegenstände:
– Zwischenrechnungslegung gegenüber der Gläubigerversammlung
(§ 66 Abs. 3 InsO),
– Hinterlegungsstelle und Bedingungen zur Anlage und Hinterlegung von Geld, Wertpapieren und Kostbarkeiten (§149 InsO),
– Entscheidung über den Fortgang des Verfahrens (§ 157 InsO),
– besonders bedeutsame Rechtshandlungen des Insolvenzverwalters (160 InsO);
insbesondere: Veräußerung des Unternehmens oder des Betriebs der Schuldnerin, des Warenlagers im ganzen, eines unbeweglichen Gegenstandes aus freier Hand, einer Beteiligung der Schuldnerin an einem anderen Unternehmen, die der Herstellung einer dauernden Verbindung zu diesem Unternehmen dienen soll, die Aufnahme eines Darlehens, das die Masse erheblich belasten würde, Anhängigmachung, Aufnahme, Beilegung oder Vermeidung eines Rechtsstreits mit erheblichem Streitwert.

Gemäß § 160 Abs. 1 S. 3 InsO wird darauf hingewiesen, dass die Zustimmung der Gläubigerversammlung zu Rechtshandlungen, die der Insolvenzverwalter vornehmen will und die für das Insolvenzverfahren von Bedeutung sind, als erteilt gilt, wenn die Gläubigerversammlung nicht beschlussfähig ist (z.B. bei Abwesenheit aller Gläubiger).

Es wird darauf hingewiesen, dass Gläubiger, deren Forderungen nicht bestritten werden, hiervon keine Nachricht erhalten.

Der Insolvenzverwalter wird gemäß § 8 Abs. 3 InsO beauftragt, die Zustellungen an die Gläubiger und Schuldner der Schuldnerin (§ 30 Abs. 2 InsO) durchzuführen.

Es wird darauf hingewiesen, dass weitere das Verfahren betreffende Veröffentlichungen nur noch im Internet unter https://www.Insolvenzbekanntmachungen.de oder unter Insolvenzveröffentlichungen.de erfolgen.

Rechtsmittelbelehrung
Gegen die Entscheidung kann die Schuldnerin die sofortige Beschwerde einlegen. Die sofortige Beschwerde ist binnen einer Notfrist von zwei Wochen bei dem Amtsgericht Reinbek (Parkallee 6, 21465 Reinbek) einzulegen. Die Frist beginnt mit der Verkündung der Entscheidung oder, wenn diese nicht verkündet wird, mit deren Zustellung.

Die sofortige Beschwerde ist schriftlich oder durch Erklärung zu Protokoll der Geschäftsstelle des genannten Gerichts einzulegen. Sie kann auch vor der Geschäftsstelle jedes Amtsgerichts zu Protokoll erklärt werden; die Frist ist jedoch nur gewahrt, wenn das Protokoll rechtzeitig bei dem oben genannten Gericht eingeht. Eine anwaltliche Mitwirkung ist nicht vorgeschrieben.

Die Beschwerdeschrift muss die Bezeichnung der angefochtenen Entscheidung sowie die Erklärung enthalten, dass Beschwerde gegen diese Entscheidung eingelegt werde.

Reinbek, 30.12.2015

FHH Fonds Nr. 24 MS „Hudson Strait“ GmbH & Co. Containerschiff KG – Insolvenzeröffnung

Januar 04, 2016 Von: RedakteurSR Kategorie: Allgemein Print This Post Print This Post

In dem Verfahren über den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der
FHH Fonds Nr. 24 MS „Hudson Strait“ GmbH & Co. Containerschiff KG, vertr.d.d. Verwaltung MS „Hudson Strait“ GmbH, vertr.d.d. GF Lothar Dienst, Reinbeker Weg 18, 21465 Wentorf
eingetragen im Handelsregister Lübeck, HRA 7825 HL

wird wegen Zahlungsunfähigkeit heute, am Mittwoch, 30. Dezember 2015, um 12.00 Uhr, das Insolvenzverfahren gem. §§ 2, 3, 11, 16 ff., 27, 32 InsO eröffnet.

wird gem. § 80 InsO die Verfügung und Verwaltung über das Vermögen verboten.

Zum Insolvenzverwalter wird gem. § 27 InsO ernannt

Rechtsanwalt Dr. Steffen Koch, Albert-Einstein-Ring 11, 22761 Hamburg

Forderungen der Insolvenzgläubiger sind bis zum 9.2.2016 unter Beachtung des
§ 174 InsO bei dem Insolvenzverwalter anzumelden. Die Gläubiger werden aufgefordert, dem Insolvenzverwalter unverzüglich schriftlich mitzuteilen, welche Sicherungsrechte sie an beweglichen Sachen oder an Rechten der Schuldnerin in Anspruch nehmen. Der Gegenstand, an dem das Sicherungsrecht beansprucht wird, die Art und der Entstehungsgrund des Sicherungsrechts sowie die gesicherte Forderung sind zu bezeichnen. Wer diese Mitteilungen schuldhaft unterlässt oder verzögert, haftet für den daraus entstehenden Schaden (§ 28 Abs. 2 InsO). Wer Verpflichtungen gegenüber der Schuldnerin hat, wird aufgefordert, nicht mehr an diesen zu leisten, sondern nur noch an den Insolvenzverwalter.

Termin zur Gläubigerversammlung, in der auf der Grundlage eines Berichts des Insol-venzverwalters über den Fortgang des Verfahrens beschlossen wird, ist am

22.3.2016, 11.00 Uhr Saal 107 Uhr
im Amtsgericht Reinbek, Parkallee 6,
I. Obergeschoss Zimmer 107

Der Termin dient zugleich zur Beschlussfassung der Gläubiger, über

• die Person des Insolvenzverwalters
• den Gläubigerausschuss,
• gegebenenfalls die nachfolgend bezeichneten Gegenstände:
– Zwischenrechnungslegung gegenüber der Gläubigerversammlung
(§ 66 Abs. 3 InsO),
– Hinterlegungsstelle und Bedingungen zur Anlage und Hinterlegung von Geld, Wertpapieren und Kostbarkeiten (§149 InsO),
– Entscheidung über den Fortgang des Verfahrens (§ 157 InsO),
– besonders bedeutsame Rechtshandlungen des Insolvenzverwalters (160 InsO);
insbesondere: Veräußerung des Unternehmens oder des Betriebs der Schuldnerin, des Warenlagers im ganzen, eines unbeweglichen Gegenstandes aus freier Hand, einer Beteiligung der Schuldnerin an einem anderen Unternehmen, die der Herstellung einer dauernden Verbindung zu diesem Unternehmen dienen soll, die Aufnahme eines Darlehens, das die Masse erheblich belasten würde, Anhängigmachung, Aufnahme, Beilegung oder Vermeidung eines Rechtsstreits mit erheblichem Streitwert.

Gemäß § 160 Abs. 1 S. 3 InsO wird darauf hingewiesen, dass die Zustimmung der Gläubigerversammlung zu Rechtshandlungen, die der Insolvenzverwalter vornehmen will und die für das Insolvenzverfahren von Bedeutung sind, als erteilt gilt, wenn die Gläubigerversammlung nicht beschlussfähig ist (z.B. bei Abwesenheit aller Gläubiger)..

Es wird darauf hingewiesen, dass Gläubiger, deren Forderungen nicht bestritten werden, hiervon keine Nachricht erhalten.
Der Insolvenzverwalter wird gemäß § 8 Abs. 3 InsO beauftragt, die Zustellungen an die Gläubiger und Schuldner der Schuldnerin (§ 30 Abs. 2 InsO) durchzuführen.

Es wird darauf hingewiesen, dass weitere das Verfahren betreffende Veröffentli-chungen nur noch im Internet unter https://www.Insolvenzbekanntmachungen.de oder unter Insolvenzveröffentlichungen.de erfolgen.

Rechtsmittelbelehrung
Gegen die Entscheidung kann die Schuldnerin die sofortige Beschwerde einlegen. Die sofortige Beschwerde ist binnen einer Notfrist von zwei Wochen bei dem Amtsgericht Reinbek (Parkallee 6, 21465 Reinbek) einzulegen. Die Frist beginnt mit der Verkündung der Entscheidung oder, wenn diese nicht verkündet wird, mit deren Zustellung.

Die sofortige Beschwerde ist schriftlich oder durch Erklärung zu Protokoll der Geschäftsstelle des genannten Gerichts einzulegen. Sie kann auch vor der Geschäftsstelle jedes Amtsgerichts zu Protokoll erklärt werden; die Frist ist jedoch nur gewahrt, wenn das Protokoll rechtzeitig bei dem oben genannten Gericht eingeht. Eine anwaltliche Mitwirkung ist nicht vorgeschrieben.

Die Beschwerdeschrift muss die Bezeichnung der angefochtenen Entscheidung sowie die Erklärung enthalten, dass Beschwerde gegen diese Entscheidung eingelegt werde.

Reinbek, 30.12.2015

P&P GmbH Sachsen – Insolvenzeröffnung

Januar 04, 2016 Von: RedakteurSR Kategorie: Allgemein Print This Post Print This Post

In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen der P&P GmbH Sachsen, Scheringerstraße 1, 08056 Zwickau, Amtsgericht Chemnitz , HRB 19029
vertreten durch den Geschäftsführer Stephan Jaeger

Geschäftszweig: Handel mit Immobilien

– wurde am 30.12.2015 um 09:00 Uhr das Insolvenzverfahren eröffnet.

Sachwalter ist:

Rechtsanwalt Helgi Heumann, Königsbrücker Straße 33, 01099 Dresden, Telefax: 0351 8115050 Telefon geschäftlich: 0351 811500 Email geschäftlich: insolvenz@raheumann.de

Die Insolvenzforderungen im Rang des § 38 InsO sind schriftlich bis zum 02.02.2016 bei dem Sachwalter anzumelden.

Sicherungsrechte an beweglichen Sachen und Rechten sind dem Sachwalter unverzüglich anzuzeigen (§ 28 Abs. 2 InsO).

Der Berichtstermin und Termin zur Beschlussfassung über

die Beibehaltung des bisherigen oder Wahl eines neuen Sachwalters gemäß § 57 InsO

die Wahl eines Gläubigerausschusses gemäß § 68 InsO

den Fortgang des Verfahrens, hierbei insbesondere die Entscheidung über die Betriebsfortführung gemäß § 157 InsO, Vorgaben zur Rechnungslegung der Schuldnerin gemäß § 66 InsO und zur Verwahrung der Wertgegenstände durch den Sachwalter gemäß § 149 InsO

die Genehmigung von Rechtshandlungen von besonderer Bedeutung gemäß § 160 InsO

eine Unterhaltsgewährung an die Schuldnerin aus der Insolvenzmasse gemäß § 100 Abs. 1, 101 Abs. 1InsO

die Beauftragung eines Insolvenzplanes gemäß § 218 InsO

ggf. Anordnung oder Aufhebung der Eigenverwaltung gemäß §§ 271, 272 InsO

wird beim Amtsgericht Chemnitz anberaumt auf Dienstag, 15.03.2016, 09:00 Uhr, Sitzungssaal 3.011, Hauptgebäude – Gerichtsstraße 2

Es wird darauf hingewiesen, dass die Zustimmung zu Rechtshandlungen von besonderer Bedeutung gemäß § 160 InsO auch dann als erteilt gilt, wenn die Gläubigerversammlung beschlussunfähig ist.

Der Termin zur Prüfung der angemeldeten Forderungen wird beim Amtsgericht Chemnitz anberaumt auf Dienstag, 15.03.2016, 09:00 Uhr, Sitzungssaal 3.011, Hauptgebäude – Gerichtsstraße 2

Die Gläubiger werden über das Prüfungsergebnis festgestellter und für den Ausfall festgestellter Forderungen nicht benachrichtigt.

Der Beschluss liegt in der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts zur Einsicht der Beteiligten aus.

15 IN 1141/15 Amtsgericht Chemnitz, Abteilung für Insolvenzsachen, 04.01.2016

P&P AG – Insolvenzeröffnung

Januar 04, 2016 Von: RedakteurSR Kategorie: Allgemein Print This Post Print This Post

In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen der P&P AG, vertr.d.d. Vorstand Stephan Jaeger Scheringer Straße 1, 08056 Zwickau, Amtsgericht Chemnitz , HRB 18891 vertreten durch den Vorstand Stephan Jaeger

ergeht nachfolgende Entscheidung:

1.    Über das Vermögen der Schuldnerin (Geschäftszeig: Wohnungsbau, Erbringung von Planungs- und Bauleistungen, Grundstücksentwicklung und Bauträgertätigkeiten) wird am 30.12.2015 um 09:30 Uhr das Insolvenzverfahren eröffnet.

2.    Es wird Eigenverwaltung angeordnet.

3.    Zum Sachwalter wird

Rechtsanwalt
Prof. Dr. Lucas F. Flöther
Nikolaistraße 3-5
04109 Leipzig
Telefon geschäftlich: 0341 652200
Telefax: 0341 65220111
Email geschäftlich: leipzig@floether-wissing.de

bestellt.

4.    Der Sachwalter wird beauftragt, die Zustellungen durchzuführen – ausgenommen ist die Zustellung an die Schuldnerin.

5.    Die Insolvenzgläubiger werden aufgefordert, Insolvenzforderungen (§ 38 InsO) bei dem Sachwalter schriftlich zweifach bis zum 01.02.2016 anzumelden.

Die Gläubiger werden aufgefordert dem Sachwalter unverzüglich mitzuteilen, welche Sicherungsrechte sie an beweglichen Sachen oder an Rechten der Schuldnerin in Anspruch nehmen. Dabei sind der Gegenstand, an welchem das Sicherungsrecht beansprucht wird, die Art und der Entstehungsgrund des Sicherungsrechtes sowie die gesicherte Forderung genau zu bezeichnen. Wer diese Mitteilung an den Sachwalter schuldhaft unterlässt oder verzögert, haftet für den daraus entstandenen Schaden.

der Schuldnerindie Schuldnerin, den Sachwalter

6.    Berichtstermin sowie Termin zur Beschlussfassung der Gläubigerversammlung über die Beibehaltung des bisherigen oder die Wahl eines neuen Sachwalters, die Wahl eines Gläubigerausschusses bzw. die Wahl eines neuen Gläubigerausschusses für den Fall, dass bereits ein Gläubigerausschuss bestellt ist, die in § 66 InsO (Zwischenrechnungslegung Insolvenzverwalter), § 149 InsO (Hinterlegung, Anlage von Wertgegenständen), § 157 InsO (Stilllegung bzw. Fortführung des Unternehmens), § 160 InsO (Zustimmung zu besonders bedeutsamen Rechtshandlungen), § 162 InsO (Betriebsveräußerung), §§ 157, 218 InsO (Beauftragung mit der Erstellung eines Insolvenzplans), § 233 InsO (Zustimmung Fortsetzung Verwertung und Verteilung bei Insolvenzplan) geregelten Angelegenheiten, zur Anhörung über die Leistung eines Massekostenzuschusses im Falle der Massearmut und den Verzicht auf einen Rechnungslegungstermin gemäß §§ 66, 207 InsO, Beschlussfassung über die Eigenverwaltung gemäß §§ 271, 272 InsO

sowie Termin zur Prüfung der angemeldeten Forderungen

wird bestimmt auf:

Wochentag und Datum

Uhrzeit

Zimmer/Etage/Gebäude

Donnerstag, 25.02.2016

13:00 Uhr

Sitzungssaal 2.018, Hauptgebäude – Gerichtsstraße 2

Ist die Gläubigerversammlung beschlussunfähig, gilt die Zustimmung zu Rechtshandlungen von besonderer Bedeutung gemäß § 160 InsO als erteilt.

14 IN 1134/15 Amtsgericht Chemnitz, Abteilung für Insolvenzsachen, 04.01.2016

Crassus Germanum GmbH – ein ähnliches Geschäftsmodel wie Neckermann?

Januar 03, 2016 Von: RedakteurSR Kategorie: Allgemein Print This Post Print This Post

Die Firma CG Crassus Germanum GmbH hat am 10.12. Insolvenzantrag gestellt. Mit einem Schreiben vom 11.12.2015
wurde den Kunden durch den Geschäftsführer der CG, Hr. Dr. Markus Ludczak, mitgeteilt das am 10.12.2015 Insolvenzantrag gestellt wurde. Die CG Crassus Germanum GmbH hat Photovoltaikanlagen errichten lassen und diese an Kunden/Investoren gestückelt verkauft. Gleichzeitig wurde mit den Käufern der PV-Anlage ein Mietvertrag mit der CG Service & Verwaltung GmbH geschlossen über die monatlich ein Teil der kalkulierten Einspeisevergütung als Miete gezahlt wurde. In den letzten Monaten wurde der Mietzins nicht mehr entrichtet. Im Insolvenzregister findet sich
mittlerweile folgender Eintrag hierzu:

810 IN 1355/15 C: In dem
Insolvenzantragsverfahren über das Vermögen der CG Crassus Germanum GmbH,
Robert-Bosch-Straße 36, 61184 Karben (AG Frankfurt am Main, HRB 84857), vertr.
d.: Dr. Markus Ludczak, Karl-Liebknecht-Straße 45, 61184
Karben, (Geschäftsführer), ist am 10.12.2015 um 12:29 Uhr die vorläufige Verwaltung
des Vermögens der Schuldnerin angeordnet worden. Verfügungen der Schuldnerin
sind nur mit Zustimmung des vorläufigen

Insolvenzverwalters wirksam. Zum
vorläufigen Insolvenzverwalter ist Rechtsanwalt Prof. Dr. Jan Roth, Stephanstraße 3,
60313 Frankfurt am Main, Tel.: 069/209739-0, Fax: 069/20973929
bestellt worden.

Amtsgericht Frankfurt am Main,
10.12.2015